|
Sonntag, den 11. September 2011 um 13:15 Uhr |
Übermäsiges Anfüttern
Wir beobachten seit geraumer Zeit wie unsere Gewässer mit den enormen Mengen an Futter zurecht kommen. Bei einigen Gewässer, die stark beangelt werden (zB.Tammenkolk), können wir sehr froh sein das wir einen kalten Sommer hatten. Die folgende Beispielrechnung soll das Problem verdeutlichen. Wenn 10 Angler 5 Tage lang anfüttern wobei jeder 1 kg Futter einbringt, dann sind das schon 50 kg Futter. Dazu kommen Angler (ca. 10 pro Tag) die an den 5 Tagen zusätlich angeln, jeder mit 1 kg Futter. Da sind wir dann schon bei 100 kg Futter in 5 Tagen. An dem Tag, an dem man dann an seinem Futterplatz angeln möchte ist der natürlich schon besetzt und das tagelange Anfüttern war umsonst. Innerhalb einer Woche wurden also über 100 kg Futter eingebracht. Rechnet man nun weiter kommt man bei 10 Wochen schon auf über 1 Tonne Futter. Muss das denn sein? Die Zahlen sind zudem noch sehr niedrig angesetzt, teilweise kommen noch mehr Angler zum Anfüttern. Diese Menge an Futter können die Fische zusätslich zu ihrer natürlichen Nahrung nicht verwerten. Irgendwann kippt der See um. Einige Angelsportvereine in unserer Umgebung haben schon ein generelles Futterverbot. Ein reines Anfüttern (ohne gleich zu angeln) ist ab sofort verboten.
|